die optimale Altersvorsorge - Geld richtig anlegen für die Rente

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Die individuelle Geldanlagen für die optimale Altersvorsorge finden

Wie spart man eigentlich richtig für das Alter? Tatsächlich lässt sich diese Frage ganz so einfach nicht beantworten, denn die richtige Vorsorge hängt von der individuellen Lebenssituation ab. Aber eines ist allen Anlegern gemein: Auf die richtige Mischung aller Vorsorgeformen kommt es an. Je weniger Geld zu Verfügung steht, desto breiter sollte es angelegt werden.

Zunächst einmal sollten Sparer immer den Blick auf die Vorsorgeformen werfen, die staatlich gefördert sind. Für Angestellte sind dabei die verschiedenen Riester-Modelle interessant. Die Fonds-Varianten für die jüngeren Neueinsteiger, die Banksparpläne für konservative Sparer und die Rentenversicherungen für alle, die Sicherheit groß schreiben wollen. Dazu das Rürup-Modell, das vor allem für Selbstständige, Gutverdiener und ältere Sparer wegen der hohen Steuervorteile interessant ist.

Wenig Geld sollte breit gefächert angelegt werden

Neben den Sparformen mit staatlicher Förderung sollten Vorsorge-Sparer vor allem auf Investmentfonds setzen. Denn je jünger sie beim Einstieg sind, umso mehr Jahre bleiben ihnen, um durch die Höhen und Tiefen der Börse eine ansehnliche Durchschnittsrendite mit ihrem Geld zu erwirtschaften. Je weniger Geld zur Verfügung steht, umso breiter sollte es angelegt werden. Wenn pro Monat nicht mehr als 50 Euro zum Sparen da sind, ist ein weltweit gestreuter Aktienfonds ideal. Bis zu 100 Euro können Anleger einen spezielleren Fonds (zum Beispiel mit Schwerpunkt Europa oder Asien) dazu wählen. Und wenn die Sparsumme wächst, können gerne auch Branchenfonds und Fonds mit spezielleren Strategien dazukommen.

Immobilie kann sofort genutzt werden

Auch die eigene Immobilie ist natürlich eine Vorsorgeform, denn die eigenen vier Wände ersparen im Alter die Miete, wenn die Immobilie schuldenfrei ist. Die weiteren Vorteile: Sparer können das Eigenheim sofort nutzen und müssen nicht wie bei der Rentenzahlung auf ¿später¿ warten. Außerdem ist die Privatnutzung der Immobilie steuerfrei und auch nicht mit Sozialabgaben belegt - auch das ist ein Plus, das sonst keine Rente vorweisen kann. Und die eigenen vier Wände haben natürlich einen emotionalen Wert, den andere Anlagen nicht haben. Gleichzeitig muss man natürlich daran denken, dass eine Immobilie auch ein Klotz am Bein sein kann: Bei einem beruflich bedingten Umzug genauso wie im Alter, wenn  Haus oder  Wohnung zu groß sind.

Drei bis vier Prozent Zinsen sind zu wenig

Auch Versicherungen und festverzinsliche Anlagen sind bei vielen Sparern für die Altersvorsorge sehr beliebt, denn sie versprechen Sicherheit und garantieren ruhige Nächte, auch wenn die Börse mal unruhige Zeiten durchmacht. Allerdings muss man auch aufpassen, dass man sich nicht arm spart. Legen Sparer ihr Geld nur zu drei bis vier Prozent Rendite an, fressen Steuern und Inflation die Rendite in aller Regel komplett auf. Möglichkeiten für risikoloses Anleger mit einer besseren Renditen gibt es genug: Rentenfonds, Mischfonds mit einem geringen Aktienanteil, aber auch Anleihen solventer Schuldner bieten attraktive Renditen ohne Risiko und sollten genutzt werden.

Gespartes Geld auf mehrere Anlagen verteilen


Eine konkrete Geldanlage kann man kaum empfehlen, aber bei bestehenden Anlagen und anstehenden Investments sollten Sparer immer die ¿Hosen-Regel¿ beherzigen: Wenn man drei Wochen in Urlaub fährt und nur eine Hose dabei hat, ist die Gefahr groß, dass diese irgendwann schmutzig wird und der Sparer ¿unten ohne¿ dasteht. Mit drei oder vier Hosen ist das Risiko dagegen schon gewaltig gesenkt. Für die Geldanlage heißt das: Niemals alles auf eine Karte setzen, das Kapital systematisch und gezielt auf ganz verschiedene Produkte Laufzeiten, Märkte oder Branchen verteilen. Da sich niemals alle Kurse in dieselbe Richtung entwickeln werden, sichern sich Sparer so die Sicherheit, zwischenzeitliche Schwächen einiger Anlagen durch Gewinne anderer Investments auszubügeln

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